Die Deutschen sparen – aber nicht für die Altersvorsorge!

AltersvorsorgeWie war das noch? Ende letzten Jahres veröffentlichten einige Online Magazine Mitteilungen über das Sparverhalten der Deutschen und zwar in der Form, dass das gute alte Sparbuch bei einem Grossteil der Bundesbürger immer noch die bevorzugte Anlageform sei. Mit 53 Prozent Anteil  das nach wie vor beliebteste Format zur Geldanlage und Altersvorsorge. Nun gut, das kann man nun  glauben oder  nicht, vielmehr stellt sich für uns die Frage, wofür wir Deutschen eigentlich sparen. Diese Frage hat sich nun auch der Verband der privaten Bausparkassen gefragt und das Marktforschungs-Institut TNS Deutschland GmbH zum mittlerweile 53.sten-mal beauftragt, 2000 Bundesbürger ab 14 Jahren über Ihre Sparziele zu befragen….und mit Verlaub: das Ergebnis hat uns dann doch etwas überrascht! Warum? Schauen wir uns das Ergebnis der Umfrage einfach mal an…

Positiv ist, dass das Sparverhalten an sich nachwievor unverändert ist: Wir Deutschen lieben das Sparen! Im Vergleich zum Sparvolumen des letzten Herbst ist auch im Frühjahr 2015 keinerlei Veränderungen zu erkennen. Was sich hingegen jedoch sehr verändert hat, sind die Sparziele, denn anstatt für die eigene Altersvorsorge (61 statt 64 Prozent) Geld beiseite zu legen, sind nun eindeutig Konsum/Anschaffungen (65 statt 59 Prozent) in den Vordergrund getreten. An dritter Stelle der Sparziele steht nachwievor das Thema Immobilien, wobei auch hier ein deutlicher Rückgang 54 auf nur noch 48 Prozent zu verzeichnen ist.

Sparbuch_Altersvorsorge

Altersvorsorge: Die gängigsten Anlageformen

Wie bereits erwähnt ist das alles andere als ertragreiche Sparbuch immer noch die beliebteste Anlageform mit knapp 53 Prozent Marktanteil. Mit 44 Prozent rangiert das Girokonto an zweiter Stelle, mit 37 Prozent an dritter Stelle folgend der Bausparvertrag. Dicht gefolgt befinden sich auf dem vierten Platz mit 35 Prozent die Renten- und Kapitalversicherungen. Modelle wie Termin- und Festgeld, die zwar auch kurzfristig, dem Girokonto aber eben doch nicht überlegen sind, verloren 4 Prozentpunkte und befinden sich aktuell bei nur noch 28 Prozent. Hier scheinen schlechtes Image und schwache Zinsen sowie Angst vor erneutem Börsencrash nachwievor bei den deutschen Sparern ihre Auswirkungen zu haben.

Investmentfonds und Aktien unattraktiv zur Altersvorsorge?

Trotz des anhaltenden Börsenbooms und dem stetigen Erreichen neuer Höchststände – insbesondere am deutschen Aktienmarkt – waren Investmentfonds und Aktien hinsichtlich der Gunst der Sparer die großen Verlierer, sie verloren weitere sechs Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und dümpeln bei nur noch 13 Prozent vor sich hin. Auch wenn bei diesen Anlageformen sicherlich die höchsten Renditen erzielt werden können, ist der Sicherheitsgedanke beim deutschen Sparer eindeutig im Vordergrund!

Interessant ist, das Immobilen als Sparanlage weiterhin stabil und unverändert attraktiv sind. Mit guten 25 Prozent befindet sich die bereits totgesagte Riester-Rente deutlich im Aufwind, denn die Riester-Rente konnte einen Zuwachs von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr erreichen.

Fazit: Schaut man sich die aktuellen und repräsentativen Umfrageergebnisse an, so kann man sicherlich zum Schluss kommen, dass das Thema einer drohenden Altersarmut bei uns Deutschen immer noch nicht so ganz angekommen zu sein scheint. Das Thema renditestarkes Sparen zur Altersvorsorge fristet nachwievor eine Randposition  – ausnehmend die Riester-Rente. Doch wer wirklich auf einer breiten Ebene für das Alter finanziell vorsorgen will, sollte sich nicht einzig und allein auf die Staatliche Rente und ggfs. die Riester-Rente verlassen. Gerade jetzt sind renditestarke Investmentfonds eine deutliche besser Alternative als das kaum verzinste Sparbuch oder das Girokonto.

Bildquelle: Benjamin Klack  / pixelio.de ; Claudia Hautumm  / pixelio.de

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1 Gedanke zu “Die Deutschen sparen – aber nicht für die Altersvorsorge!

  1. Vielen ist gar nicht bewusst, wie wichtig eine frühzeitige Altersvorsorge ist. In der heutigen Zeit geraten immer mehr Menschen in die Altersarmut,, daher sollte jeder vorsorgen. Bei den unterschiedlichen Möglichkeiten, die es gibt, sollte man sich die Zeit nehmen und diese vergleichen.

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