Die gängigsten Kreditkarten Typen im Überblick (Infografik)

Kreditkarten ArtenKreditkarten sind mittlerweile fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. So lag die Anzahl der bis Ende 2015 in Deutschland herausgegebenen und im Umlauf befindlichen Karten bei rund 33,1 Millionen Kreditkarten. Bedeutet, das fast jeder 2. Bundesbürger rein statistisch betrachtet eine Kreditkarte besitzt. In der Realität ist dem natürlich nicht so, denn nicht selten haben Menschen 2 Kreditkarten und mehr. Und es ist abzusehen, das der Absatz an Kreditkarten nicht nur national, sondern auch international weiter zunehmen wird. Nicht zuletzt aufgrund der nun seit Monaten anhaltende öffentlichen Diskussion darüber, ob das Bargeld in naher Zukunft abgeschafft oder aber zumindest limitiert wird. In einem solchen Fall dürften die Kreditkarten-Betreiber und Herausgeber die grössten Profiteure sein. Sie werden Ihre Angebot an Kreditkarten weiter ausbauen und versuchen für jede Zielgruppe die passende Kreditkarte zu schaffen. Doch was ist überhaupt eine „passende“ Kreditkarte? 

Schon heute gibt es ein Vielzahl unterschiedlicher Kreditkarten. Dabei darf jedoch nicht der Fehler gemacht werden, die verschiedenen Kreditkartentypen einzig nach ihren Systemen Mastercard, VISA, JCB, American Express und Diners zu unterscheiden. Die Karten unterscheiden sich vielmehr in der Art der Nutzung beziehungsweise Einsatzmöglichkeiten. Zudem gibt es erhebliche Unterschiede bei den Rückzahlungsmöglichkeiten.

Welche einzelnen Kreditkartentypen es gibt, zeigt unsere Infografik zu diesem Thema >>

Die gängigsten Kreditkarten Typen

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Die einzelnen Kreditkarten Typen schnell erklärt

Wie aus unserer Infografik zum Thema Kreditkarten-Typen entnehmbar ist, gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Karten. Mit dem Begriff Kreditkarte werden also sowohl echte Kreditkarten als auch Charge-Karten, Revolving- Karten, Debit-Karten, Prepaid-Karten als auch Virtuelle Kreditkarten beschrieben.

Die Charge Karte

Die in Deutschland gängigste Kreditkarte ist die sogenannte Chargekarte, welche hierzulande auch das DIE klassische Kreditkarte verstanden wird. Bei der Chargekarte bekommt man als Inhaber einer solchen Karte immer am Ende des Monats eine gesammelte Abrechnung aller im abgelaufenen Monat getätigen Umsätze eg. Zahlungen. Der so entstandene Rechnungsbetrag wird dann automatisch in seiner Gesamtsumme vom Konto abgebucht. Der Vorteil einer Chargekarte liegt darin, das es möglich ist, hiermit einen maximalen 30 Tage andauernden zinslosen Kredit zu erhalten. Im Klartext: Wird am Monatsanfang die Chargekarte mit einer höheren Summe belastet, so wird die Rückzahlung spätestens am Monatsende, also maximal 30 Tage später, fällig.

Die Chargekarte ist geeignet für folgenden Personenkreis >>

Personen mit guter Bonität, mit hoher Nutzungsintensität der Karte

Die Revolving Karte

Eine weitere Form der Kreditkarte ist die Revolvingkarte, welche in Deutschland jedoch nicht sehr stark verbreitet ist. Der grösste Vorteil der Revolving Karte ist, das die in Anspruch genommene Kreditsumme in monatlichen Raten zurückgezahlt werden kann. Dabei kann die Höhe der monatlich fälligen Rate ein vereinbarter Festbetrag oder ein festgelegter Prozentsatz des Umsatzes sein. Dies ist abhängig vom Karten-ausgebenden Finanzinstitut. Im Vergleich zur Chargekarte fallen bei der Revolving Karte für den genutzten Kredit Zinsen an, welche in der Regel recht hoch ausfallen. Der mit der Revolving Karte seitens der Bank eingeräumte Kreditrahmen hängt insbesondere vom Einkommen als auch der Bonität des Kunden ab.

Die Revolving Karte ist geeignet für folgenden Personenkreis >>

Personen mit höherem Einkommen sowie sehr guter bis guter Bonität, welche die Karte häufig nutzen und Wert auf große Flexibilität bei der Rückzahlung legen

Die Debit Karte

Bei der Debitkarte handelt sich im Grunde NICHT um eine Kreditkarte im klassischen Verständnis, auch wenn die in Deutchland gängigste Debitkarte, die EC / Maestrocard von der Kreditkartengesellschaft Mastercard herausgegeben wird. Das Pendant zur Maestrocard stellt die V Pay Karte von VISA dar, welche zwar als sicherer gilt, jedoch nicht den Verbreitungsgrad von Maestro erreicht. Debitkarten sind also mehr elektronische Zahlkarten, denn getätigte Kartenumsätze werden sofort vom mit der Karte verknüpften Girokonto abgebucht. Folglich stehen Debitkarten also für den sogenannten direkten bargeldlosen elektronischen Zahlungsverkehr. Daraus ergibt sich, das der Vorteil eines zinslosen Darlehens einer Kreditkarte bei einer Debitkarte nicht existent ist.  Jedoch ist, dank des Mastercard Maestro Systems, die Karte national als auch international sowohl für Zahlungsvorgänge als auch Bargeldabhebungen sehr gut einsetzbar.

Die Debit-Karte ist geeignet für folgenden Personenkreis >> 

Personen mit normaler Bonität und regulärem Girokonto

Die Prepaid Karte

Ebenso wie die Debitkarte ist die Prepaidkarte keine klassische Kreditkarte, denn auch diese Karte ist nicht mit einem Kreditrahmen ausgestattet. Wie die Bezeichnung „Prepaid“ es korrekt bezeichnet, muss diese Karte mit einem Geldbetrag aufgeladen werden. Denn erst wenn die Prepaid Kreditkarte ein entsprechendes Guthaben aufweist, ist sie auch nutzbar. Zudem sind diese Karten oftmals durch den Aufdruck „Electronic Use only“ gekennzeichnet. Dahinter steht – vergleichbar der Debitkarte – das Umsätze sofort dem Guthaben belastet werden. Jedoch nicht wie bei der Debitkarte auf einem verbundenen Girokonto, sondern direkt auf der Prepaid Karte. Weist die Karte kein Guthaben auf, werden Bezahlvorgänge abgelehnt.

Vorteil einer Prepaidkarte ist der Fakt, das Sie sowohl anonym als auch personalisiert erhältlich ist. Zudem bietet Sie eine gewisse Sicherheit bei Verlust oder Missbrauch durch Dritte, denn der maximale Schaden ist der Verlust des Kartenguthabens. Prepaidkarten gibt es vorwiegend mit den Systemen Mastercard als auch VISA, sehr vereinzelt auch mit dem JCB System (in Deutschland jedoch sehr selten!).

Die Prepaid Karte ist geeignet für folgenden Personenkreis >>

Gelegenheitsnutzer, sicherheitsbewusste Personen, Schüler, Studenten, Personen mit negativem Schufa-Eintrag und / oder ohne Girokonto , gewisser Pfändungssicherheit,  gewünschter Anonymität

Die Virtuelle Kreditkarte

Virtuelle Kreditkarten sind insbesondere mit der verstärkten Nutzung des Internets aufgekommen. Woraus folgt, das der wesentlichste Unterschied zu allen anderen Kreditkartentypen darin besteht, dass diese Karten „physisch“ nicht existent sind. Das heisst, dass man bei einer virtuellen Kreditkarte keine Plastikkarte erhält, sondern lediglich die Kreditkartendaten, mit denen man ausschließlich im Onlinehandel agieren kann. Somit ist eine Nutzung ausserhalb des Internets aufgrund der physischen NICHT-Existenz dieser Karte ausgeschlossen. Fast alle in Deutschland angebotenen virtuellen Kreditkarten sind die bereits beschriebenen Prepaid Karten.

Die virtuelle Kreditkarte ist für folgenden Personenkreis geeignet >> 

Onlinekäufer mit hohem Sicherheitsbedarf, ohne Bedarf an einer physischen Karte, mit belasteter SCHUFA, dem Wunsch nach Anonymität, gewisser Pfändungssicherheit

Wer sich nun für eine der genannten Kreditkarten Arten interessiert, findet mit unserem neuen, optimierten Kreditarten Vergleich eine große Auswahl passender Kreditkarten Angebote – sowohl für klassische Kreditkarten als auch aus dem PrePaid Bereich.

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