Riester-Rente: Jetzt die staatlichen Zulagen sichern!

Zulagenantrag Riester RenteDas „Riestern“ kennt wohl so ziemlich jeder Deutsche, der in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist. Spätestens jetzt gilt es sich das Thema mal wieder in das eigene Gedächtnis zu rufen – denn der anstehende Jahreswechsel ist die ideale Zeit zur Überprüfung von laufenden Verträgen, Freistellungsaufträgen und nicht zuletzt auch des Zulagen Antrags für Riester-Verträge. Denn diese sollten regelmäßig an sich veränderte Rahmenbedingungen wie neue Lebens-, Gehalts- oder Sparsituationen angepasst werden. So erhält man die Riester-Zulage nur dann, wenn man diese Zulage zur Riester-Rente auch regelmäßig beantragt. Wer dies jedoch einmal vergessen hat, muss allerdings nicht auf die lukrative staatliche Unterstützung verzichten! Als Riester-Sparer kann man diese bis zu zwei Jahre rückwirkend erhalten. Damit der Antrag jedoch nicht vergessen wird, empfiehlt es sich, beim jeweiligen Anbieter einen Dauerzulagenantrag einzureichen. Worauf man sonst noch achten sollte? Wir sagen es Ihnen…

Wer in den Genuss der vollen staatlichen Zulagenförderung kommen will, sollte ein paar grundlegende Punkte zum Thema Riester-Rente im Kopf haben, denn die gilt es unbedingt zu beachten.

Regelmässige Prüfung und Anpassung der Riester Beiträge

Ändert sich das Jahreseinkommen etwa durch Gehaltserhöhungen, muss auch die jährliche Sparrate für die Riester-Rente angepasst werden. Denn eine der Grundregeln bei der Riester-Rente ist der, das mindestens vier Prozent des Bruttolohns angespart werden müssen, um in Folge einen Anspruch auf die vollen Zulagen des Staates zu erhalten. Um diese gesetzliche Vorgabe auch einzuhalten, empfiehlt es sich als Riester-Sparer Anfang des Jahres einen Blick auf die vom Arbeitgeber ausgestellte „Meldebescheinigung zur Sozialversicherung“ zu werfen. In dieser Meldebescheinigung findet sich die für die Bestimmung der notwendigen Beitragshöhe wichtige Angabe des rentenversicherungspflichtigen Vorjahresbruttogehalts.

Rente ab 65 mit "riestern"

So erhält man die volle Zulage bei der Riester-Rente

Die erforderliche Eigenleistung für die Riester-Rente beträgt also vier Prozent des Vorjahresbruttogehalts abzüglich der staatlichen Zulagen. Diese liegen pro Sparer aktuell bei 154 Euro im Jahr. Pro Kind kommen noch einmal 300 Euro hinzu beziehungsweise für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, 185 Euro. Eine vierköpfige Familie, deren Kinder nach 2008 geboren sind, erhält somit 908 Euro jährlich vom Staat dazu. Bei einer Familie mit einem Jahreseinkommen von insgesamt 45.000 Euro und zwei Kindern bedeutet dies für die zu sparende Summe: 1.800 Euro – das entspricht vier Prozent von 45.000 Euro – abzüglich der staatlichen Zulagen von 908 Euro. Daraus ergibt sich eine jährliche Eigenleistung von 892 Euro im Jahr oder rund 75 Euro im Monat.

Unser Fazit

Die Riester-Rente ist allein aufgrund der staatlichen Förderung für alle Sparer ein sinnvoller Baustein der Altersvorsorge. Mit dem richtigen Riester Produkt wie beispielsweise renditestarke Fondssparpläne lassen sich in vielen Fällen zweistellige Renditen erzielen.

Bildquellen:  Dr. Klaus-Uwe Gerhardt /Tim Reckmann/ pixelio.de

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