Kryptowährungen auf dem Vormarsch

KryptowährungenSie sind praktisch, neu und aufregend: Kryptowährungen werden immer beliebter. Aber was hat es mit dem mysteriösen Geld aus dem Internet auf sich, und wer zahlt was damit? Die Eckdaten sind aussagekräftig: Laut der von www.smava.de veröffentlichten Grafik werden Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple, Ethereum oder Litecoin vor allem von Rentnern benutzt. 7,5% der Über-65-Jährigen zahlen bereits mit Bitcoin, und die Mehrheit hat vor, dies zukünftig zu tun. Eine kritische Haltung ist vor allem bei jüngeren Menschen zu verzeichnen, die dem Internet-Geld nicht ganz so viel Vertrauen entgegenbringen. Was vordergründig etwas verwirrend und kaum glaubhaft wirkt, lässt sich jedoch durch entsprechende Zahlen aus Statistiken und weitreichenden Marktanalysen belegen.

Früher Pizza, heute Luxusyacht

2010, als Bitcoin noch in den Kinderschuhen steckte, wurde die erste nachweisbare Transaktion mit diesem Zahlungsmittel durchgeführt. Ein Programmierer im US-Bundesstaat Florida zahlte 10.000 BTC für zwei Pizzen. Bereits fünf Tage später war der Wert von Bitcoins um 900% gestiegen. Nach heutigem Stand entspricht diese Bitcoin-Summe ungefähr 65 Mio. Dollar und dem Preis einer Yacht oder eines Luxuswagens.

Alles begann mit der Blockchain

Die meisten Kryptowährungen basieren auf dem Blockchain-Prinzip. Dazu gehören natürlich Bitcoin – die Kryptowährung, die die finanzielle Revolution ins Rollen brachte -, Litecoin, Ethereum und Monero. Als Blockchain wird eine Datenbank bezeichnet, die aus erweiterbaren und miteinander verketteten Datensätzen besteht. Da jeder Block über einen sogenannten Hash („Streuwert“), einen Zeitstempel und Transaktionsdaten verfügt, bleibt das System äußerst transparent. Anonym sind Kryptowährungen dadurch, dass die Transaktionen über Wallet-Adressen („Geldbörsen“) stattfinden und keine weiteren Abgaben zu den einzelnen Handelspartnern gemacht werden.

Transaktionen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen sind schnell und sicher, was viele Nutzer als einen erheblichen Vorteil ansehen. Obwohl es seit der Erfindung von Bitcoin vereinzelt zu Hackerangriffen gekommen ist, kann diesen mittels einiger Sicherheitsvorkehrungen einfach und problemlos getrotzt werden.

Kalte Aufbewahrung

Bitcoins werden in einer Wallet, einer Art Online-Geldbörse, aufbewahrt. Jede Wallet hat ihre eigene Adresse und funktioniert ähnlich wie ein Bankkonto: Mit der Wallet kann Geld an eine andere Wallet überwiesen oder empfangen werden. Wenn ein Nutzer über ein größeres Bitcoin-Guthaben verfügt, sollte die Kryptowährung am besten „kalt“ gelagert werden. Dies bedeutet, dass der Schlüssel zur Wallet offline aufbewahrt wird, wodurch potentiellen Hackern der Zugang zur Wallet verwehrt bleibt. Je nach Bedarf können kleinere Summen an eine „heiße“ Wallet mit Internetverbindung überwiesen werden, um Einkäufe tätigen zu können.

Zukunftsprognosen der Kryptowährungen

Als Bitcoin auf den Markt kam, wollte keiner so recht glauben, dass die Währung aus dem Internet binnen weniger Jahre dermaßen hohe Wellen schlagen würde. In den letzten 5 Jahren ist der Bitcoin-Kurs um rund 6580% gestiegen. Kein Wunder also, dass immer mehr Investoren mit Kryptowährungen spekulieren. Auch viele Unternehmen zeigen sich bereit, dem Trend zu folgen und akzeptieren mittlerweile Zahlungen mit Bitcoin – zu diesen gehören beliebte Reisebüros wie Expedia, mehrere Fluggesellschaften, Hotels und Restaurants.

Laut Berichten und Statistiken können sich immer mehr Menschen vorstellen, in Zukunft mit Kryptowährungen zu zahlen. Diese Entwicklung lässt sich auch anhand der stets steigenden Anzahl an Kryptoautomaten verfolgen.

BitCoin und Co.

Die folgende Grafik ist interaktiv. Mit Klick auf die einzelnen Symbole erscheinen weitere Informationen >>

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