Die OneVision Prepaid Mastercard: Eine „alte“ Bekannte?

OneVision PrePaid MastercardOneVision PrePaid Mastercard – noch nie gehört? Wir auch nicht. Bis vor einigen Tagen. Die Geschichte fängt dabei wie folgt an: Bekannt ist ja, dass sich Informationen zu bestimmten Themen durchaus verschlungene Wege suchen. So auch als mich kürzlich die News-Mail eines flüchtigen Online Kontaktes erreichte. Er schwärmte in seiner Mail, das er durch 7 Monate „harte“ Arbeit in einem „Programm“ rund 40.000 Euro „erarbeiten“ konnte. Dass Interesse nach dem „Wie und Wo“ war geweckt. Freundlicherweise hat er in seiner Mail auch einen Link eingebaut. Einladung angenommen und dem Link gefolgt. Dieser „Klick“ auf den Link führte dann auf eine Seite namens „AdPackPro“. Och Nöö – eine dieser zahlreichen RevShare Programme, sprich Werbeplattformen mit „Umsatzbeteiligung“. Nein Danke! Vollmundig auch die Aussage auf der Webseite, die da lautet >> „AdpackPro Online-Werbeplattform mit Mehrwert für Unternehmer – Swiss Made“. Erstes Kopf schütteln, denn nur weil es aus der Schweiz kommt, muss dies noch lange nicht ein positives Qualitätsmerkmal sein. Egal, lieber mal nachsehen, wer denn eigentlich als Unternehmen hinter diesem AdPack Pro Business steht. Aha – eine OneVision Holding AG mit Sitz in Basel. Der „Richtige“ weg zur Karte war also eingeschlagen.

Namen und Gesichter gibt es auch. Durch leichtes „herunterscrollen“ auf der Startseite findet sich dann auch gleich das Management der OneVision Holding als auch das Produktportfolio. Nebst genanntem Werbeportal, diverser Software Tools dann auch das Angebot für eine Prepaid Mastercard nebst einer Maestrocard. Das weckt dann schon mal weiteres Interesse, also hier durchgeklickt und mal die OneVision Prepaid Mastercard nebst verlinkter Webseite angesehen. Was folgte war ein „Oh Schreck!“

Richtig – Oh Schreck und das aus wirklich gutem Grund. Warum wir dies so empfinden, wird mit Blick auf die Webseite deutlich. Denn dort treffen wir auf eine durchaus bekannte „Persönlichkeit“.

OneVision Prepaid Mastercard = VIP Prepaid Mastercard = Excaliburcard?

Das Design der Webseite als auch der Blick auf die Kostenstruktur der OneVision Prepaid Mastercard als auch der Maestrocard  weckte sofort ein komisches Gefühl! Sah alles irgendwie „geklont“ aus. Quasi „alter Wein in neuen Schläuchen“. Sollte hier etwas „Totgeglaubtes“ erneut zum Leben erweckt worden sein? Der Blick ins Impressum der Webseite (http://onevision-de.kartenbestellung.eu/onevision-de-imp.html) fördert dann auch einen Namen zu Tage, der aufmerksamen Lesern und Kennern der Prepaid Kreditkarten Szene durchaus geläufig sein dürfte > Angelika Wegner. Genau jene Frau Wegner, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit mit einem Unternehmen namens LAWEKO Ltd. für ein damals angeblich „revolutionäres“ Prepaid Kreditkarten Produkt namens „Excalibur Card“ stand. Wie gesagt STAND, denn die Karte ist mittlerweile einfach nur tot. Zudem ist davon auszugehen, dass der Umstand einer katastrophalen Kommunikationspolitik, diversen Strategiewechseln hinsichtlich der Vertriebsaktivitäten etc. ein durchaus großes Feld verbrannter Erde bei Partnern als auch Kunden der Excaliburcard hinterlassen hat.

Nun gut – kann passieren. Doch welche Lehren hat die Laweko nebst Frau Wegner aus der Excalibur Card Pleite eigentlich gezogen? Offensichtlich Jene, das man sich einfach umbenennt, die Firmenadresse in England wechselt und dem Produkt einfach einen neuen Namen gibt. Das Ganze verpackt man dann auch noch als „Produkt“ einer Schweizer Holding (die übrigens zum Teil aus ehemaligen Mitgliedern / Förderern der Mega-Nullnummer „OneBiz“ besteht) und schon ist die Seriösität wieder hergestellt. Ist ja schließlich „Swiss Made“. Naja….

OneVision Prepaid Mastercard: Neuauflage der Excaliburcard in neuem Gewand – nicht mehr?!

Bezogen auf die Überschrift muss die Antwort wie folgt lauten: Exakt – nicht mehr! Denn sowohl die VIP Mastercard als auch die OneVision Prepaid Mastercard sind nichts anders als neu-titulierte Excalibur Karten. Es handelt sich immer noch um Prepaid-Karten unter der Lizenz der Wirecard Solutions Ltd. mit einer in UK sitzenden „Vertriebsfirma“ unter Leitung von Frau Wegner. Was sollte sich also geändert haben?

impressum-onevision-prepaid-mastercard

Die Kosten der Karten, sowohl der OneVision PrePaid Mastercard als auch der OneVision Maestrocard sind absolut deckungsgleich mit denen der  VIP Prepaid Mastercard. Die Kosten der beiden PrePaid Mastercards sehen wie folgt aus…

Kosten der OneVision Prepaid Mastercard

kosten-onevision-prepaid-mastercard

 

Kosten der VIP Prepaid Mastercard

kosten-vip-prepaid-mastercard

Webseiten einfach geklont

Weiteres Merkmal, das es sich hier um kein neues Prepaidkarten Produkt, sondern um eine Neubelebung handelt, zeigt sich im Design der Webseiten. Hier hat man sich noch nicht einmal die Mühe gemacht hat, das Design der Webseiten grundlegend zu verändern. Eine visuelle Abgrenzung ist nicht existent. Das Prinzip „Copy / Paste“ fand hier in seiner extremsten Auslegung seine Anwendung. Zur Veranschaulichung dieser Aussage die Screenshots der einzelnen Webseiten.

Zuerst also mal „die vermutete Mutter“ der hier vorgestellten OneVision Prepaid Mastercard – der Excaliburcard.

excalibur-card-webseite

 

Nachdem klar war, dass die Excaliburcard als Prepaid Kreditkarte „verbrannt“ war, folgte also die VIP Mastercard nebst neuer Webseite, auf welche eine ganze Zeit noch von excaliburcard.de verlinkt wurde. Nachzulesen auch in einem weiteren Artikel zur Excaliburcard, der >> hier << aufgerufen werden kann.

Anbei also der Screenshot der VIP Prepaid Mastercard Webseite mit, nach Beerdigung der Excaliburcard, „optimiertem Design >>

vip-prepaid-mastercard-webseite

 

Zu guter Letzt dann also auch der Schreenshot der OneVision Prepaid Mastercard und deren frappierende Ähnlichkeit zur VIP Prepaid Mastercard. Wobei frappierend eigentlich falsch ist, denn es ist einfach nur eine Kopie. Zumal hier wie bereits erwähnt ein und dieselbe Firma dahintersteht.

OneVision PrePaid Mastercard Webseite

Hinter all dem steht eine Person >> Frau Angelika Wegner. Ob Sie hier lediglich als „Strohfrau“ agiert oder tatsächlich in das operative Geschäft eingebunden oder gar real verantwortlich ist, gilt es zu recherchieren. Fakt ist jedoch, dass Sie offiziell als Geschäftsführerin agierte / agiert.

Unser erstes Fazit zur OneVision Prepaid Mastercard

Allein der Tatsache gschuldet, dass hinter dem Kartenangebot der OneVision Holding aus der Schweiz der Name“ Angelika Wegner“ samt ihrer Excaliburcard Historie steht, sollte Warnung genug sein. Es mag sein, dass mit der OneVision Holding als „Vermarkter“ der Karte vielleicht Einiges anders (Besser?) läuft, jedoch gilt es dies zu prüfen und genau das werden wir auch tun. Es soll uns ja niemand vorwerfen können, wir würden hier rein subjektiv ein „vielleicht“ gutes Kartenprodukt in die Schmäh-Ecke stellen. Jedoch muss auch anderer Stelle abermals deutliche Kritik an der OneVision Prepaid Mastercard erhoben werden und das betrifft die Kostenstruktur. Denn die ist, Stand heute, mal Fakt!

99 Euro für die einmalige Kartenausgabe bei einer Gültigkeit von 24 Monaten ist so ziemlich das teuerste Prepaid Kreditkartenangebot, was uns bekannt ist. Zudem wird für jede Transaktion und das ist wörtlich gemeint, eine Gebühr verlangt! Egal, was man also mit der OneVision PrePaid Mastercard auch anstellt, es werden Gebühren fällig. Insofern erlauben wir uns schon mal vor dem eigenen Test der Karte, sich bei Interesse an einer Prepaid Mastercard nach deutlich günstigeren Alternativen umzuschauen.

Welche Alternativen wir empfehlen, lässt sich hier nachlesen >> Empfehlenswerte PrePaid Kreditkarten!

Klare Aussage: Diese PrePaid Kreditkarte besser nicht nutzen…..

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