Umschuldung: Das Tilgen vorhandener Kredite sollte stets Vorrang haben

Kredite umschuldenSind die Zinsen im Keller ist es des Sparers Leid und des Kreditkunden Glück. Denn gerade für Menschen mit dem Plan eine Anschaffung auf Kredit zu tätigen sind Niedrigzinsphasen optimal. Doch nicht nur für Verbraucher mit einem aktuellen Kreditbedarf, sondern auch für Jene mit laufenden Zahlungsverpflichtungen aus Krediten sind Niedrigzinsphasen „echtes Geld“ wert“. Denn teure Kredite aus der Vergangenheit bieten sich gerade in Zeiten von Kreditangeboten mit sehr geringem Zinssatz einer erneuten Überprüfung an. Nicht selten lassen sich hier einige hundert Euro an Ersparnis bei den gesamten Kreditkosten realisieren.

Es lohnt sich also die eigene Finanzsituation genauestens unter die Lupe zu nehmen: Läuft der Kredit für das Auto etwa noch einige Jahre? Die Raten für die neue Küche sind auch noch nicht getilgt und der Dispo könnte auch mal wieder ausgeglichen werden? Dann gilt es festzustellen wie hoch die reale monatliche Belastung durch die laufenden Kreditraten ist und was hier durch eine Umschuldung beziehungsweise die Schuldenzusammenfassung an Ersparnis bringen könnte. Gerade dann, wenn es sich um Kredite handelt die in sogenannten Hochzinsphasen aufgenommen worden sind, sind Neubewertungen der Kreditkosten besonders aufschlussreich. Sie offenbaren sehr deutlich wieviel sich in einer Niedrigzinsperiode durch eine Umschuldung bei den Kreditkosten fortan einsparen ließe. Dies gilt im Übrigen nicht nur für laufende Verbraucherkredite sondern vor allem auch für den immer noch oft genutzten Dispokredit. Gerade bei dieser Kreditart machen sich Zinsunterschiede von 5 % und mehr recht schnell positiv im eigenen Portemonaie bemerkbar.

Teure Kredite ablösen spart bares Geld

Ein lohnenswertes Ziel vor allem dann, wenn die finanzielle Belastung zunehmend spürbar wird. Und der Weg zu einer vermeintlichen finanziellen Überlastung ist in den meisten Fällen schleichend. Ein Kredit, etwa für alltägliche Konsumgüter, kommt zum nächsten – und mit der Zeit wächst die monatliche Belastung immer stärker an. Ein Prozess, der nicht selten die finanziellen Probleme derart anwachsen lässt, so das am Ende die Überschuldung ergo die Privatinsolvenz droht. Dem kann jedoch begegnet werden, sofern man sich denn den Möglichkeiten einer raschen Entschuldung beziehungsweise einer Verringerung der Kreditkosten bewusst. Und gerade in Niedrigzinsphasen muss der erste Gedanke hierzu der Möglichkeit einer Umschuldung gehören.

Kreditkosten überprüfen und Kredite umschulden
Drohen einem die laufenden Kosten für Kredite aus dem Ruder zu laufen, gilt es einen Kassensturz zu machen und sich mit dem Gedanken zu tragen, teure Kredite mithilfe günstigerer Darlehensangebote „umzuschulden“.

Richtig umschulden: Kredite vergleichen und Informationen sammeln

Denn je eher vorhandene Kredite zurückgezahlt sind, desto schneller entspannt sich das monatliche Haushaltsbudget.  Um die besten Kreditangebot zu finden, sind die zahlreichen Onlinekreditvergleiche und Informationsportale zum Thema Kredite wie beispielsweise Finanziero.de sehr hilfreich. Neben der Vielzahl an Kreditangeboten selbst sowie deren Vergleichsmöglichkeiten in entsprechenden Vergleichstools bieten diese Portale oftmals weitreichende Informationen zum Kredit-Umschuldung. So stellen Finanzportale wie Finanziero.de dar, worauf man beim Kreditvergleich selbst als auch dem spezifischen Thema „Kreditumschuldung“ achten sollte. Informationen, die insbesondere darauf abzielen, wichtige Punkte wie mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen etc. bei den abzulösenden Alt-Krediten nicht außer Acht zu lassen.

Genereller Tipp zur Umschuldung von Krediten

Bestehende teure Kredite sollten mithilfe eines günstigeren Kredits umgeschuldet werden – keine Frage: Doch auch hier gilt es deutlich zu machen, dass auch das eigene finanzielle Verhalten wirklich detailliert analysiert werden sollte. Denn bei der Umschuldung eines Kredits, ist die Situation jene, dass alte Schulden durch die Aufnahme neuer Schulden temporär beglichen werden.

Insofern sollte das Zeil sein, dass Geld, das darüber hinaus am Monatsende übrig ist, in die Tilgung vorhandener Kredite gesteckt werden sollte. Für mehr Überblick über die eigene Finanzlage helfen kostenfreie Onlinetools wie die Budgetanalyse beziehungsweise das altbewährte Führen eines Haushaltsbuches. Dabei sollten eben allen Einkünften vor allem auch Ausgabenstruktur in den fünf Bereichen Lebenshaltung, Versicherungen, Altersvorsorge, Kredite und Sparen betrachtet werden.

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